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Stadtteil Neue Mitte Altona
in Hamburg
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Hamburg-Sülldorf


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Fotos vom Stadtteil Rissen:
Fotos von Rissen
Die Emma-Poel-Straße in der Neuen Mitte Altona



































Wunderschön, die Neue Mitte Altona auf dem ehemaligen Güterbahnhof Altona: Die Emma-Poel-Straße, rechts zweigt die Domenica-Niehoff-Twiete ab und ganz hinten rechts die Erika-Krauß-Twiete, links der Stadtteilpark Mitte Altona.

Die Neue Mitte Altona ist ein Stadtteil für Leute die sich die Hafencity nicht ganz leisten können oder gerne nach Ottensen gezogen wären weil sie sich noch irgendwie für alternativ, hipp und "links" (SPD, CDU, Die Linke oder Grüne) halten, aber in Ottensen keine Wohnung mehr bekommen haben. Sie hat ein leeres abgelegenes Einkaufszentrum das man eigentlich auch nur mit dem Auto bequem erreicht. Ein Pizza-Restaurant in dem nur mit Karte aber nicht mit Bargeld gezahlt werden kann, so hält man sich dort gleich arme Leute fern. Dann ein gehobenes China-Restaurant das auch nicht Canton oder Jasmin heisst sondern Half the Sky. Im Half the Sky schmeckt es auch anders, besser und es sieht auch edler aus, wie in herkömmlichen China-Restaurants von München bis Flensburg. Im Half the Sky gibt es nicht die Ente 23 süss sauer oder das Einheits-Buffet. Im Half the Sky kann man übrigens auch bar bezahlen! Vorherrschendes Auto in der Neuen Mitte Altoa ist das SUV (Jeepartiger Kleinlaster), gerne auch mit FCK NZS Aufkleber (Fridays for Future wäre wohl etwas unpassend am SUV). Sonst auch gerne Mercedes und BMW. Tiefgaragen sind genauso beliebt wie Ladesäulen für Elektroautos. Parkplätze sind sehr viele vorhanden, freie Parkplätze werden aber zunehmend knapp. Zum Ausgleich wird hier gerne mit dem Lastenfahrrad gefahren. Man täte den Anwohnern aber Unrecht würde man sagen hier würden alle Auto fahren. Sehr viele fahren mit dem Fahrrad und die vielen Fahrradständer in der Neuen Mitte Altona sind voll. Rücksichtslos abgestellte Elektroller (E-Scooter) sucht man hier vergebens, man stellt sie ordentlich ab. Und Kinder hat man hier auch und viele. Wenn man nicht schwanger ist hat man welche in Kinderwagen oder auf Spielplätzen. Von den vielen Kindern zeugen auch die zahlreichen Kitas. Die sozial schwächeren Kinder scheinen aber getrennt von denen der wohlhabenden Eltern zu spielen. Die armen Kinder eher zwischen Häusern, die Wohlhabenden eher an der Wiese. Es ist hier mehr mono- wie multukulturell. Man nennt sich weder Alder noch Digger, noch spuckt man hier auf den Fussboden. Seinen Müll wirft man hier auch nicht aus dem Fenster, auf den Gehweg schon mal garnicht. Es gibt aber auch multikulturelle Ausnahmen die aber nicht dominieren, nicht mal in der Domenica Niehoff Twiete. Vereinzelt wird dann auch das Kopftuch als religiöser Kopfschmuck getragen. Die Sozialwohnungsbewohner wirken handverlesen und wohnen auch eher am Rand. Die Autos an den Sozialwohnungen sind meist auch etwas einfacher und älter, die obligatorischen Statusssymbole wie der Mercedes und BMW sind selbstverständlich auch dort vertreten. Es ist ein modernes Spiessbürgeridyll, hier ist die Welt gänzlich in Ordnung. Die heile Welt wird durch Kameraüberwachung in Treppenhäusern harmonisch abgesichert.

Bei der Wahl der Straßennamen war man äusserst wählerisch. SPD-Parteibücher, irgendwas mit Frauenbewegung oder jüdischer Glaube waren für die Auswahl eine gute Voraussetzung, Frauen sowieso. Emma-Poel-Straße, Susanne-von-Paczensky-Straße, Eduard-Duckesz-Straße oder Recha-Ellen-Weg sind Straßennamen bei denen man für die korrekte Aussprache schon eine Schulung bräuchte. Wenn man sich diesen elitären Stadtteil und seine Bewohner ansieht, möchte man fast moralisch denken für manche Straßennamensgeber und deren Schicksal wie die Ermordung im KZ durch Hitler-Faschisten ist das eher eine Herabwürdigung. Aus den Steinen wachsen geordnet Bäume heraus. An einem akkurat gerade wachsendem Baum hängt sogar ein Vogelhäuschen. Beliebtes Haustier ist hier der Hund. Die Hundehäufchen werden rücksichtsvoll in Plastikbeuteln wieder aufgesammelt. Und das man in dieser Idylle fotografiert wird hin und wieder auch nicht so gerne gesehen und es wird sich energisch beschwert und erkundigt was man denn dort fotografieren würde. In der Erika-Krauß-Twiete (Erika Krauß, Pressefotografin) oder in einer Nachbarstraße der Erika-Krauß-Twiete kommt das besonders gut.

Sowie man die Idylle über die Harkortstraße verlässt und zur Stresemannstraße kommt ist alles wie immer. Wenn auf den Gehwegen kein Müll abgestellt ist parken Autos auf dem Gehweg. Den Verkehrslärm gibt es dazu. Und die überfüllte Metrobuslinie 3 fährt hier auch.

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Digi Fotos: 0323 (D28/D8/+#20)
Foto: Lars Brüggemann

Interner Vermerk: Dieses Foto ist noch unter einem anderen Dateinamen online.

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Der Mariannenruh-Platz in der Die Neue Mitte Altona auf dem ehemaligen Güterbahnhof Hamburg-Altona

Schöner kann man nicht wohnen: Der Mariannenruh-Platz in der Die Neue Mitte Altona, der Neubaustadteil, das Quartier, auf dem ehemaligen Güterbahnhof Hamburg-Altona. Dieser aussgergewöhnliche Name für den Platz soll erklärt sein: Benannt ist der Platz nach dem Ausflugslokal Mariannenruh in Langenfelde von Marianne Ruaux.

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Foto: Lars Brüggemann

Der Quartiersbus Linie 113 an der Haltestelle Platz der Arbeiterinnen in Neue Mitte Altona

Das modernste Bussystem Europas: Der Hochbahn-Bus 2811 als Linie 113 in zweiter Besetzung von der Haltestelle An der Kleiderkasse zum Bahnhof Altona an der Bus-Haltestelle Platz der Arbeiterinnen. Eine Straßenbahn würde übrigens elektrisch ohne Akkus mit direkter Stromzulieferung aus der Oberleitung fahren.

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Foto: Lars Brüggemann


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Güterbahnhof Hamburg-Altona mit Neubauwohnungen und dem Wasserturm vom Bw Hamburg-Altona

Auf dem Gelände vom ehemaligen Güterbahnhof Hamburg-Altona westlich der Harkortstraße werden Häuser mit zahlreichen Wohnungen gebaut. Die Häuser in der "Neuen Mitte Altona" werden auch nicht Neubausiedlung sondern "Quartier" genannt. Vermutlich werden auch noch zahlreiche Wohnkomplexe mit wohlklingenden Namen versehen, ebenso die Straßen mit Namen wie: "Glückel-von-Hameln-Straße", "Erika-Krauß-Twiete", Eva-Rühmkorf-Straße", "Eduard-Duckesz-Straße", "Felicitas-Kukuck-Straße", "Elfriede-Land-Weg" oder "Emma-Poel-Weg". An DDR-Zeiten erinnert der "Platz der Arbeiterinnen" an der Ecke Harkortstraße, Harkortstieg und Felicitas-Kukuck-Straße. So gab es in der DDR in Dresden einen "Platz der Bauarbeiter" oder "Platz der Eisenbahner". Während in der DDR die Frauen gleich im Namen mit drinnen waren, ist der Platz der Arbeiterinnen nur den Frauen gewidmet. Auf diesem Foto vom 12. Juni 2017 ist der Wasserturm vom ehemaligen Bw Hamburg-Altona zu sehen. Dieses neue Wohnquartier ist von den Straßennamen her eben mehr den Frauen gewidmet.

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Digi Fotos: 0285
Foto: Lars Brüggemann

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Ein Straßenschild der Susanne-von-Paczensky-Straße in Neue Mitte Altona

Die Neue Mitte Altona: Ein Straßenschild der Susanne-von-Paczensky-Straße, im Hintergrund die Verbindungsbahn von Hamburg-Altona nach Hamburg Hbf. Man nennt diesen Stadtteil aber auch nicht Stadtteil sondern Quartier, das klingt besser und modern und modern ist immer gut.

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Foto: Lars Brüggemann


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