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Ein Desiro Triebwagen der Städtebahn Sachsen im Bahnhof Glashütte an der Müglitztalbahn






































In den Bahnhof Glashütte an der Müglitztalbahn fährt der Desiro-Triebwagen 642 343 von der Städtebahn Sachsen auf der Fahrt von Heidenau nach Altenberg ein.

Digitalfoto: IMGP9810.JPG
Digi Fotos: 0246 (D24/D3/D2014)
Foto: Lars Brüggemann

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Lars Brüggemann, Hamburg

Städtebahn Sachsen stellt Verkehr auf Müglitztalbahn ein

Die Kritik an DB Netz und dem Zustand des Baumschnitts an Bahnstrecken ist seit den letzten Stürmen schon länger am gären. Die Städtebahn Sachsen die auf der Müglitztalbahn von Heidenau über Glashütte nach Altenberg fährt hat am 10. Januar 2018 den Betrieb auf der Müglitztalbahn eingestellt.

Die Städtebahn Sachsen begründet die Einstellung des Personenverkehrs auf der Müglitztalbahn mit der Gefahr das Bäume im und am Gleis zu schweren Beschädigungen an den Fahrzeugen führen könnten und der Lebensgefahr für Lokführer und Fahrgäste. Weiter meint die Städtebahn Sachsen das DB Netz nicht mehr die Sicherheit an der Strecke gewährleisten würde. Am 9. Januar 2018 kollidierte wegen Sturmschäden zuletzt vor der Betriebseinstellung ein Zug der Städtebahn Sachsen mit einem Baum. Auch auf ihrer Webseite berichtet die Städtebahn Sachsen über das Problem: Die Bahnbetriebsleitung der Städtebahn Sachsen hat die Betriebseinstellung beschlossen. Dort sagte der Geschäftsführer der Städtebahn Torsten Sewerin: "Die Betriebssicherheit durch den Infrastrukturbetreiber DB Netz AG wird nicht mehr gewährleistet". Die Städtebahn lässt sich durch eine Rechtsanwaltskanzlei beraten und diese hätte der Städtebahn empfohlen DB Netz aufzufordern nachhaltig für die Sicherheit des Schienenverkehrs Sorge zu tragen. Die Städtebahn beklagt Millionenschäden an Fahrzeugen in den letzten Jahren während DB Netz sich hier immer auf höhere Gewalt berufen hätte.

Bis zur Wiederaufnahme des Bahnbetriebs auf der Müglitztalbahn fahren Busse im Schienenersatzverkehr zwischen Heidenau und Altenberg. Die Wiederaufnahme des Schienenverkehrs hänge nach Angaben der Städtebahn davon ab wann DB Netz einen sicheren Zustand auf der Strecke Heidenau - Altenberg herstellen würde.


Bildband - Unterwegs mit der Museumsbahn von Bruchhausen-Vilsen nach Asendorf:

Ein sehr kleiner Bildband mit einer Auswahl von 20 Fotos der Museumsbahn von Bruchhausen-Vilsen nach Asendorf. Die Museumseisenbahn von Bruchhausen-Vilsen nach Asendorf gründete sich im Jahre 1964 und wurde am 2. Juli 1966 eröffnet; sie ist Deutschlands erste Museumsbahn. Die Züge sind einheitlich museal wirkend lackiert. Es scheint alles wie eine Museumsbahn mit Planbetrieb. Dieser Bildband stellt die Museumsbahn mit einigen Bildern vor. Dieser kleine Bildband ist nur als E-Book erhältlich und kostet so auch nur 1,99 Euro.


Als E-Book direkt beim Verlag erhältlich

Als Ebook im Online-Buchhandel

Ein Neoplan Stadtbus der Stadtwerke Osnabrück vor dem Hauptbahnhof

Der Wagen 127 der Stadtwerke Osnabrück, Ein Neoplan-Bus, als Linie 92 nach Lüstringen Ost an der Haltestelle Osnabrück Hauptbahnhof.

Digi Foto: IMGP6132.JPG
Digi Fotos: 0203 (D15/D8/diakasten10)
Foto: Lars Brüggemann

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Lars Brüggemann / PI Stadtwerk Osnbrück

E-Bus-Partnerschaft zwischen VDL und Stadtwerk Osnabrück
 
Am 15. Januar 2018 war es in Osnabrück für die Osnabrücker E-Bus-Partnerschaft so weit: Die Stadtwerke Osnabrück haben die VDL Bus & Coach bv aus den Niederlanden als ihren Systemlieferanten für die anstehende Elektrifizierung des Nahverkehrs ausgewählt. Ende dieses Jahres werden die ersten 13 E-Busse geliefert und auf der ersten rein elektrischen Linie 41 zwischen Düstrup und Haste unterwegs sein.
 
„Die Partnerschaft ist ein Meilenstein auf dem Weg in die elektrische, digitale und multimodale Zukunft des Nahverkehrs in Osnabrück“, betonte Stadtbaurat Frank Otte anlässlich der Vorstellung des neuen Systemlieferanten. Der Auswahl war ein umfangreicher Prozess inklusive europaweiter Ausschreibung vorausgegangen. Am Ende setzte sich die VDL Bus & Coach bv unter allen Bewerbern als geeigneter Partner durch. Zu den Kernkompetenzen des niederländischen Unternehmens zählen die Entwicklung, die Produktion und der Verkauf von Bussen und Fahrgestellmodulen. Des Weiteren gehört der Um- und Ausbau von Mini- und Midibussen mit dem dazugehörigen After-Sales-Service zum umfangreichen Portfolio des Unternehmens. Die VDL Bus & Coach bv zählt somit zu den europaweit größten und führenden Busherstellern.

Insgesamt 13 batterieelektrische Gelenkbusse der Marke VDL Citea SLFA-181 Electric werden Ende 2018 geliefert und auf der Osnabrücker Stadtbuslinie Linie 41 zwischen Düstrup und Haste verkehren. „Die Fahrzeuge machen die Linie somit zur ersten rein elektrischen Linie in der Innenstadt“, betonte Stadtwerke-Mobilitätsvorstand Dr. Stephan Rolfes. Zudem werden jeweils zwei Schnellladestationen an den Endwenden sowie eine Schnellladestation auf dem Stadtwerke-Busbetriebshof eingesetzt. „Neben den Schnellladestationen wird der  Betriebshof noch dieses Jahr mit 14 weiteren Ladestationen ausgestattet“, so Dr. Rolfes weiter.

Die Stadtwerke Osnabrück investieren rund 11,5 Millionen Euro in das komplette E-System, bestehend aus den Bussen sowie den Lademöglichkeiten. Das Niedersächsische Wirtschaftsministerium hatte Mitte des vergangenen Jahres zugesichert, die Fahrzeuge mit einem Förderbetrag in Höhe von drei Millionen Euro zu unterstützen. „Die Stadtwerke Osnabrück gehören schon seit vielen Jahren zu den Vorreitern im Bereich der Elektromobilität. Diese Vorreiter braucht es, um neue Entwicklungen in die Tat umzusetzen. Wir sind besonders stolz, als Systemlieferant die größte Elektrobusflotte in Deutschland mit den Stadtwerken Osnabrück Realität werden zu lassen”, sagt Marcel Jacobs, Commercial Director von VDL Bus & Coach.

Die sukzessive Elektrifizierung des Nahverkehrs in Osnabrück ist ein wesentlicher Baustein des gemeinsamen Projekts „Mobile Zukunft“ von Stadt und Stadtwerken Osnabrück. „Mobile Zukunft“ entstammt dem dritten strategischen Ziel der Stadt. Osnabrück ist auf dem Weg zu einer nachhaltigen Mobilität, die keine Bevölkerungsgruppen ausschließt und die regionale Verflechtungen im Blick hat, sichtbar vorangekommen. Zu diesem Ziel gehören nachhaltige Mobilitätskonzepte, die Förderung der umweltfreundlichen Nahmobilität, Förderung der E-Mobilität sowie die Stärkung des Radverkehrs und die Förderung des ÖPNV.

Bildband - Von Altona über St. Pauli in die Hafencity mit der 111: Die Tourismus-Buslinie in Hamburg

Bildband - Von Altona über St. Pauli in die Hafencity mit der 111

Im Buchhandel und Online-Buchhandel erhältlich

Auch als Ebook im Online-Buchhandel und direkt beim Verlag

Hotelzug / Aufenthaltszug in Hamburg Hbf nach dem Sturm Friederike am 18. Januar 2018

Ein Zugzielanzeiger am Gleis 14 in Hamburg Hbf weist auf einen Aufenthalts- und Hotelzug sowie auf Gleisverlegungen am frühen morgen vom 19. Januar 2018 hin.

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Digi Fotos: 0292
Foto: Lars Brüggemann

Lars Brüggemann, Hamburg

Die Deutsche Bahn und der Sturm Friederike

Der Sturm Friederike vom 18. auf den 19. Januar 2018 hatte die inzwischen gewohnten Auswirkungen auf den Bahnverkehr in Deutschland. Die Bahn stellte de Bahnverkehr ein, dieses Mal besonders den Fernverkehr, es stürzten Bäume in Gleise, zahlreiche Strecken waren nicht befahrbar und in vielen Bahnhöfen standen Aufenthalts- und Hotelzüge.


Das Verhalten der Bahn den Betrieb aus Sicherheitsgründen mangels Baumschnitt, Brandschutzstreifen und dem Sturm selbst einzustellen oder die Geschwindigkeit zu reduzieren wurde vielfach als Umsichtig und richtig gewertet. Die langfristige Einstellung des Fernverkehrs noch lange nach dem Sturm wurde jedoch massiv kritisiert, denn der Regionalverkehr rollte wieder. Experten gehen davon aus das die Bahn ihre Fernverkehrszüge sowie das Personal wieder in die richtigen Umläufe bringen wollte und so auf einen Notverkehr verzichtete. Ebenso wurde kritisiert, dass die Internet-Fahrplanmedien nach dem Sturm fehlerhaft informierten. So wurden zahlreiche Züge als verkehrend angezeigt die in der Wirklichkeit ausfielen. Für die ausfallenden Züge wurden so gar häufig Sparpreise angeboten. Selbst das Personal in Zügen hatte kaum Informationen welche Züge wirklich fuhren. Vor den Auskünften in großen Bahnhöfen bildeten sich lange Schlangen mit hunderten Fahrgästen, in Hannover Hbf waren es frühmorgens am 19. Januar sicherlich mehr als 300 Fahrgäste. Es fehlten auch häufig oder ganz Bahnhofsdurchsagen zu verkehrenden Zügen oder möglichen Verbindungen. Fernreisende mussten so häufig mit Nahverkehrszügen fahren weil Fernzüge ausfielen und einige Strecken auch noch wegen Sturmschäden gesperrt waren. Manche Strecken waren nach dem Sturm Abschnittsweise auch nur eingleisig befahrbar. So mussten zum Beispiel Fernreisende von Leipzig nach Berlin mit dem Nahverkehr über Cottbus mit umsteigen in Cottbus fahren. Von Hannover nach Berlin konnte man mit dem IC von Hannover in Richtung Leipzig bis Magdeburg fahren und von dort weiter mit dem Regionalexpress nach Berlin. Erstaunlich war auch das am morgen des 19. Januar von Hamburg kurz vor fünf der ICE 581 nach München verkehrte. Nur eine gute halbe Stunde später fuhr von Hamburg der IC 2179 nach Wolfsburg bis Hannover über dieselbe Strecke, dieser hielt im Gegensatz zum ICE aber auch noch in Celle. Von Hannover nach Wolfsburg wären auch Nahverkehrszüge gefahren. Der IC 2179 war auch nur sehr schwach besetzt.

Als Gewinner im Sturm stellte sich wieder der Flixbus heraus. Dieser verkehrte trotz Sturm wenn auch häufig mit gewohnten Verspätungen und war schnell ausgebucht. Zeitweise waren Fernbusverbindungen aber auch nicht ausgebucht und Flixbus bot hier sehr günstige Sparpreise an. Vielen Fahrgästen war die Möglichkeit auf den Fernbus umzusteigen gar nicht bewusst.





























Bildband - Mit der Straßenbahnlinie 1 von Prohlis bis Leutewitz durch Dresden
- 5 - : Man kennt Filme von Führerstandsmitfahrten mit der Straßenbahn, dieser Bildband ist so etwas ähnliches, nur eben als Bildband. Dieser Bildband führt entlang der Straßenbahnlinie 1 von Prohlis nach Leutewitz und das von Haltestelle zu Haltestelle. Freunde von Tatra- oder Werbewagen könnten hier etwas zu kurz kommen, grossteils werden hier werbefreie Niederfluwagen gezeigt. Das besondere an diesem Bildband ist die Normalität von ganz normalen Planfahrten mit ganz normalen Fahrgästen. Nur zur Auflockerung gibt es zwischendurch mal Tatras, den Großen Hecht oder die Cargotram zu sehen. Das schöne hier ist, man kann sich halt mal in Ruhe alles ansehen wie es an den Haltestellen so aussieht.

Dieser Bildband wird von Books on Demand verlegt was den Vorteil hat das die Bücher nur auf Bestellung gedruckt werden so aber sehr lange im Angebot sein können ohne das die Auflage ausverkauft sein könnte und es danach den Bildband nicht mehr zu kaufen gäbe. Daher ist das Buch in gedruckter Form leider etwas teurer.

Paperback, 80 Seiten
ISBN-13: 9783744830546

Erhältlich im Buchhandel, Online-Buchhandel und direkt beim Verlag:

Hier ein Solaris-Obus in Eberswalde: Solingen hat seinen ersten Obus mit Akku zum fahren ohne Oberleitung

Ein gleicher Bus in Eberswalde, ein gleicher Bus ist bereits in Solingen, vier sollen es in Solingen werden: Der BBG-Solaris-Obus 051 als Linie 861 nach Kleiner Stern an der Haltestelle Hauptbahnhof in Eberswalde.

Digitalfoto: IMGP0669.JPG
Digi Fotos: 0286 (D24/D7/bildbearbeitung17)
Foto: Lars Brüggemann

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Lars Brüggemann / PI Stadtwerkerke Solingen, Hamburg

Zukunftsweisende O-Busse für Solingen

Am 12. Januar 2018 wurde der erste neue Solaris O-Bus für Solingen geliefert. Gennant wird er in Solingen "BOB", dieser Bus kann mit Strom direkt aus der Oberleitung aber auch mit Strom aus dem Akku ohne Oberleitung fahren.

Doch bislang prüfen die Techniker von Kiepe Elektrik und auch Solaris den neuen O-Bus in Solingen. Damit BOB auch als Batterie-Oberleitung-Bus seinen Dienst aufnehmen kann, sind noch zahlreiche Arbeiten nötig. So muss vor Ort beispielsweise noch die Steuerungstechnik eingestellt, die Fahrzeugkommunikation überprüft und die Rückspeisung getestet werden. Dafür ist BOB die meiste Zeit in der hauseigenen E-Werkstatt, unternimmt aber hin und wieder erste Fahrten auf dem Betriebshof in der Weidenstraße.  Die verschiedenen Arbeiten unterliegen einem strikten Zeitplan, damit der Oberleitungsbus mit (s)einer integrierten Batterie im Februar 2018 von der Technischen Aufsichtsbehörde abgenommen wird. Bis Ende März 2018 werden dann noch drei weitere BOBs in Solingen erwartet.
Erst nach seiner technischen Abnahme darf der Prototyp den Betriebshof verlassen und kann im Straßenverkehr getestet werden. Ein Test im Linieneinsatz ist ab der zweiten Jahreshälfte vorgesehen. Alle vier Busse sollen dann auf der Solinger Buslinie 695 zwischen Abteiweg und Meigen eingesetzt werden und liefern Daten über die Zuverlässigkeit, die Verbräuche, die Emissionen und geben weitere Aufschlüsse zum Einsatz im Liniennetz und zur Elektromobilität.

Bei dem Obusbetrieb im brandenburgischen Eberswalde kommen gleichartige Busse bereits zum Einsatz. In Solingen soll es Ziel werden alle Dieselbusse durch solche Busse in Solingen zu ersetzen. Die Busse in Solingen sollen den Strom für die Akkus aus der Oberleitung speisen und so auch auf Strecken ohne Oberleitung fahren können.

Fotos vom Obus in Solingen finden Sie hier...

Mit Elektromobilität durch Hamburg: Ein Hochbahn Elektrobus von Volvo

Mit Elektromobilität durch Hamburg: Der Hochbahn 1491, ein Volvo 7900 Electric-Hybrid-Bus am 28. September 2017 im neuen Hochbahn-Betriebshof Gleisdreieck für Elektrobusse in Hamburg-Alsterdorf.

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Digi Fotos 0288
Foto: Lars Brüggemann


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Lars Brüggemann, Hamburg

Bund fördert Ladeinfrastruktur von Elektrobussen in Hamburg

In Hamburg gibt es historisch gewachsen zwei Busbetriebe in öffentlicher Hand, die große Hamburger Hochbahn und die etwas kleineren Verkehrsbetriebe Hamburg Holstein (VHH). Während die Hochbahn einen Busbetriebshof für Elektrobusse komplett neu baut, rüstet die VHH ihren Betriebshof in Hamburg-Bergedorf nur um und spricht von einem Werstattneubau.


Für dieses Pilotprojekt hat der Bund Fördermittel in Höhe von 8,6 Millionen Euro bewilligt. Mit diesem soll erstmals ein Konzept zur systematischen Umsetzung von Ladeinfrastruktur für komplette Busbetriebshöfe erarbeitet werden. Erstmals werden zwei Busbetriebshöfe für die Großversorgung aus dem Mittel- bzw. Hochspannungsnetz von mit Akkus betriebenen Bussen geschaffen. Die Busse sollen dabei möglichst nachts geladen werden wo wenig Strom aus dem Netz verbraucht wird. Von der Gesamtzuwendung in Höhe von rund 8,6 Millionen Euro fließen rund 6,4 Millionen Euro an die Hochbahn für die Energieversorgung und die Ladeinfrastruktur des ersten von sechs Carports auf den Hochbahn-Busbetriebshof Gleisdreieck. Die VHH erhält 1,8 Millionen Euro für die Ausrüstung des Busbetriebshofs Bergedorf. Die Helmut-Schmidt-Universität bekommt 400.000 Euro für die wissenschaftliche Begleitforschung. Die Förderung erfolgt aus Mitteln der Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie des Bundes (MKS). Zuwendungsgeber ist das Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI). Am 30. Januar 2018 wurden die Zuwendungsbescheide in Berlin vom Parlamentarischen Staatsekretär Norbert Barthle des BMVI an die Hochbahn und die VHH sowie die Hochbahn und Helmut-Schmidt-Universität übergeben.

Die Projekte sollen die Basis für die weitere systematische Umsetzung der Ladeinfrastruktur auf den Busbetriebshöfen der beiden Hamburger Busbetriebe in öffentlicher Hand bilden. Eine Ausrüstung dieser Größenordnung ist in Deutschland derzeit einmalig und noch ohne Beispiel. Ziel und Fördervoraussetzung ist, dass die Ergebnisse übertragbare Lösungen auch für andere Verkehrsunternehmen in Deutschland aufzeigen. Nach Informationen der VHH-Facebookseite wurde im Januar 2018 auf dem Betriebshof Bergedorf das Trafohäuschen für die Stromversorgung aufgestellt.

Die Gesamtkosten für das Projekt betragen rund 24,4 Millionen Euro. Abzüglich der Förderung betragen die Projektkosten 15,7 Millionen Euro, von denen die Hochbahn 12 Millionen Euro und die VHH 3,7 Millionen Euro trägt. Das Projekt läuft bis Ende 2019. Die unabhängige wissenschaftliche Begleitung durch die Helmut-Schmidt-Universität soll die gewählten Elektrifizierungslösungen mit-einander vergleichen und bewerten sowie zudem gewährleisten, dass die Ergebnisse übertragbar sind.


Der Geschäftsführer der S-Bahn Hamburg GmbH Kay Uwe Arnecke vor dem 490 103 im S-Bahn-Werk Hamburg-Ohlsdorf, aufgenommen am 29. Januar 2018.

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Digi Fotos 0292
Foto: Lars Brüggemann

Lars Brüggemann, Hamburg

Die S-Bahn Hamburg steht vor einem neuen Verkehrsvertrag

Am 29. Januar 2018 warf die S-Bahn Hamburg GmbH im Werk Hamburg-Ohlsdorf einen Blick auf das letzte Jahr und auch in die Zukunft mit dem neuen Verkehrsvertrag für die S-Bahn mit der Freien und Hansestadt Hamburg ab Dezember 2018 bis 2033.

Selbstkritisch hatte die S-Bahn Hamburg GmbH eingestanden das dass Jahr 2017 ein schwieriges Jahr gewesen sei. Viele Betriebsstörungen, Verspätungen, witterungsbedingte Störungen und Zugausfälle machten der DB-Tochter zu schaffen. Es waren infrastrukturelle Probleme, die massiven Auswirkungen vom G20-Gipfel und eine starke Zunahme von Polizei- und Feuerwehreinsätzen bei der S-Bahn. Das teilte sich auf 200 Polizei und 400 Rettungswagen beziehungsweise Feuerwehreinsätze auf. Der S-Bahn-Geschäftsführer Kay Uwe Arnecke betonte aber das es in Hamburg insgesamt einen Anstieg von Feuerwehr- und Rettungswageneinsätzen gegeben habe. Ebenso gab es eine Zunahme von betriebsfremden Personen im Gleisbereich bei der Hamburger S-Bahn was zu Streckensperrungen und Stromabschaltungen führte. Die Pünktlichkeitsquote lag bei 94,72 Prozent, so Kay Uwe Arnecke. Mit drei Massnahmen will die Hamburger S-Bahn den Problemen entgegenwirken. Die Infrastruktur soll ausgebaut und stabilisiert werden. So will sie im Bereich vom Hauptbahnhof die Stromschienenabschnitte verkleinern. So soll in Zukunft für kürzere Streckenabschnitte der Strom bei beispielsweise betriebsfremden Personen im Gleisbereich abgeschaltet werden. Es soll zusätzliche Signale und Weichenverbindungen geben. So könnte kurz vor dem Hauptbahnhof gewendet werden und nur kürzere Streckenabschnitte müssten eingestellt werden. Den Fahrgastwechsel am Hauptbahnhof möchte man mit Türlotsen beschleunigen. Sonst möchte man sich mehr um Baumschnitt an Strecken kümmern.

Im Jahr 2017 hatte die S-Bahn Hamburg 280 Millionen Fahrgäste mit einer Fahrgaststeigerung von 1,2 Prozent. Ebenso zufrieden zeigte sich das Unternehmen mit 7,4 Millionen Fahrgästen auf der Flughafen S-Bahn, doppelt so viele wie prognostiziert wurden.

Mit dem neuen Verkehrsvertrag mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2018 soll die neue Baureihe 490 zum Einsatz kommen und auch die Baureihe 472 ablösen. Die Erprobung der Baureihe 490 sei sehr positiv, die Verfügbarkeit lag bei 99,6 Prozent und die 0,4 Prozent hätten nicht am Fahrzeug gelegen. Der 490 soll aber noch ein Softwareupdate bekommen. Ab dem Frühjahr sollen die Testfahrten mit acht Einheiten der Baureihe 490 auch mit Fahrgästen stattfinden. Nach und nach sollen sukzessive weitere Triebwagen zum Einsatz kommen. Auf den Verstärkerlininen S11 und S2 sollen wieder Vollzüge statt Kurzzüge fahren. Die Linie S3 soll verstärkt mit Langzügen fahren. Die S-Bahn Hamburg will zusätzliche Mitarbeiter einstellen.

Pläne für die Zukunft hat die Hamburger S-Bahn bekanntlich auch. Ab 2024 sollen Züge nach Rahlstedt fahren, ab 2027 bis Ahrensburg oder Bad Oldesloe. Nach Kaltenkirchen auf der AKN-Strecke möchte man später auch fahren. In dem geplanten neuen Bahnhof Altona Nord soll eine Systemwechselstelle entstehen wo Züge vom Gleichstromnetz in Richtung Elmshorn ins Wechselstromnetz wechseln können.


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